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Warum Songtexte so sind wie sie sind

Ich bin ein  Kind aus der oft zitierten MTV Generation, welche etwas später zum Teil auch die Doom Generation genannt wurde. Dies Aufgrund der grossen Popularität des Computerspiels Doom. So schnell kann es gehen und eine Generation findet ihren Titel.

Seit damals hat sich viel verändert und MTV, wie auch manche Computerspiele, bergen heute die Gefahr einen epileptischen Anfall zu provozieren. Denn heute ist ein typisches Merkmal eines Musikvideos mindestens alle 3 Sekunden ein Schnitt. Dabei beinhaltet eine Sekunde zum Teil 30 bis 50 Bilder. Wobei für die menschliche Wahrnehmung bereits etwa 16 bis 18 Bilder pro Sekunde genügen, um die Illusion einer fließenden Bewegung zu erzeugen. Die moderne Technik macht es möglich. So erstaunt es nicht, dass die Musikvideos in ihrer Form abwechslungsreicher sind, als die Texte. Dies deshalb da die Polysemie der Texte im Gegensatz zu den technischen Möglichkeiten nicht unendlich ist, da sich die Genres gewisser Konventionen bedienen, um sich an den Erwartungen und Vorwissen des Rezipienten zu orientieren. Dies wiederum erklärt warum viele Songtexte so unsäglich seicht sind; wegen der Verständlichkeit.

Dies impliziert eine Korrelation zwischen Bildungsniveau und dem Grad der Seichtheit von Songtexten. Ach herje!

Eigentlich wollte ich auf etwas völlig anderes hinaus, nämlich warum wir farbig träumen. Werde diese noch nachholen.

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